Ein Mann füllt mit einer Pipette eine blaue Flüssigkeit in Reagenzgläser

Molekulare Immunologie Charité (MIC)

Leitung: Prof. Dr. med. K. Ghoreschi

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Die Haut bildet die äußere Barriere des Körpers. Als größtes Organ besitzt es eigene Abwehrmechanismen und Immunzellen.
Bedingt durch den ständigen Kontakt mit Pathogenen und Umwelteinflüssen zählen Hautkrankheiten zu den häufigsten Erkrankungen.
Wir sehen die Notwendigkeit, kontinuierlich an der Erforschung von Krankheitsursachen und Therapiemöglichkeiten im Sinne der Patientenversorgung zu forschen. Unsere Arbeitsgruppe – die AG Molekulare Immunologie Charité - ist seit der Berufung von Prof. Kamran Ghoreschi zum Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie im Jahr 2018 Teil der Charité - Universitätsmedizin Berlin.

Die Forschungsgruppe MIC

Wir arbeiten auf den Gebieten:

  • der chronisch entzündlichen Hautkrankheiten (Psoriasis, Lichen planus, atopische Dermatitis, Acne inversa)
  • der Autoimmunkrankheiten der Haut (Pemphigus, Bullöses Pemphigoid, Lupus, Sklerodermie)
  • der Hauttumore (Melanom, Plattenepithelkarzinom, Basalzellkarzinom, Lymphom)

Unser Team besteht aus Ärzten und Naturwissenschaftlern. Unser Ziel ist es, immunologische und molekulare Pathomechanismen zu verstehen und Ansätze für die Entwicklung personalisierter Medizin zu identifizieren. Hierfür untersuchen wir Grundlagen in vitro und in präklinischen Modellen und translational in klinischen Studien. Ein Schwerpunkt ist die Erforschung von T Zell Antworten und Zytokinsignalen des JAK/STAT Signalweges.

Auf dem Gebiet der Immunonkologie charakterisieren wir Tumor-assoziierte und Tumor-unabhängige Immunzellen während der Behandlung mit Checkpoint Inhibitoren. Mittels Hochdurchsatzsequenziermethoden (next-generation sequencing) möchten wir genetische Biomarker identifizieren, mittels Liquid Biopsy Möglichkeiten des Therapiemonitorings bei Patienten mit Hauttumoren.

Zu unseren Labormethoden gehören:

  • In-vitro- (2D, 3D) und In-vivo-Modelle
  • Histologie und Immunfluoreszenz
  • RNA Analysen (qPCR, RNA-Seq)
  • NGS-Methoden
  • Protein Analysen (Western Blot)
  • Multiparametrische Analyse von Zellen (Durchflußzytometrie, CyTOF).

Förderungen

DFG:

„Pemphigus – von der Pathogenese zur Therapie (Pegasus)“

            Teilprojekt „TP2: T-Zell-abhängige Regulation autoreaktiver B-Zellen beim Pemphigus“