Diagnostiklabore der Hautklinik

Die Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie bewirtschaftet diverse, hauseigene Diagnostik und Forschungslabore. Hierzu gehört neben einer hauseigenen Histologie auch ein mykologisches Labor, ein Labor für Venerologie und ein Labor für Immunpathologie.

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Diagnostiklabore der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Die hauseigenen Diagnostiklabore ermöglichen eine schnelle Diagnostik und Bearbeitung von Haut und Gewebeproben der dermatologischen Patientinnen und Patienten. Im Falle besonders komplexer Sachverhalte, bietet sich die Möglichkeit einer Interdisziplinären Fallberatung durch das Labor Berlin.

In den Forschungslaboren der Klinik arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an neuen Therapieverfahren und Erkenntnisgewinnung in der Grundlagenforschung. Ziel ist es ein besseres Verständnis der Haut und entsprechender Hauterkrankungen zu gewinnen.   

Labor für Dermatohistologie

Die Dermatohistologie umfasst die feingewebliche Diagnostik der entzündlichen und nicht-entzündlichen Dermatosen des ge­samten lnteguments (Ge­samtheit der Hautschichten einschließlich der in der Haut gebildeten Haare, usw). Dies schließt eine umfassende morpholo­gische Diagnostik von melanozytären und nicht-melanozytären Tumoren ein.

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Neben der Bestimmung der Dignität und Klassi­fikation der malignen Tumoren ist die Überprüfung der primär vollständigen Entfernung von großer Bedeutung. Bei Tumoren in anatomischen Regionen mit hoher ästhetischer und funktioneller Bedeutung (z. B. Gesicht, Genitoanalbereich, Akren) sowie bei Tumoren mit klinisch unsicherer Randbeurteilung arbeiten wir seit Jahren erfolgreich nach dem Prinzip der „mikrografisch kontrollierten Chirurgie", mit der sich die Rezidivrate der Tumoren auf ein Minimum reduzieren lässt.
Zusätzlich zur Morphologie umfasst die heutige Tätigkeit in unserer Klinik neben der Enzymhistochemie, die lmmunhistochemie, Immunofluoreszenz und den Einsatz von moleku­larbiologischen Methoden. Diese Verfahren der spezifischen Darstellung von Enzymen, Proteinen und Antigenstrukturen in Geweben, Zellen oder Extrakten dienen dem Nachweis von Ab­lagerungen (z.B. Amyloid), Hormonen und Mikroorganismen. Des Weiteren erlauben diese Verfahren eine effiziente Phänotypisierung von immunologischen Erkrankungen und Tumoren. Unser Spezialgebiet ist die Erkennung und Beurteilung virus­assoziierter Tumore und kutaner Lymphome.
LeitungDr. med. Hans-Joachim Röwert-Huber


Labor für Dermatomykologie

Hautpilzerkrankungen gehören zu den wichtigen Erkrankungen unserer Zeit. Sie werden durch Dermatophyten, Hefen und Schimmelpilze verursacht. Die Mykosen können von Mensch zu Mensch, aber auch von Tier, Erdreich oder Pflanzen auf den Menschen übertragen werden.

Abhängig vom jeweiligen Erreger, Grunderkrankungen, immunologischer Abwehrkraft des menschlichen Körpers oder der Zeitdauer der Infektion können ausgeprägte, unter Umständen bleibende Hautschäden hervorgerufen werden. Eine rechtzeitige und fachgerechte mykologische Diagnostik ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung, der ein reichhaltiges Arsenal antimykotischer Wirkstoffe zur Verfügung steht. Pilzerkrankungen der Haut und Schleimhäute

  • Nagelpilzerkrankungen
  • Pilzerkrankungen des behaarten Kopfes
  • Pilzerkrankungen des Genitalbereiches
  • Pilzerkrankungen im Kindesalter
  • Mykologische Spezialdiagnostik einschließlich Empfindlichkeitsprüfung

Leitung:
PD Dr. med. Jürgen Eberle


Labor für Direkte Immunfluoreszenzdiagnostik

Als Autoimmundermatosen versteht man spezifische Reaktionen von Zellen der Immunabwehr gegen körpereigene Hautstrukturen.

Einige dieser Erkrankungen wie beispielsweise Erkrankungen der Pemphigoid- oder Pemphigusgruppe, bzw. auch von Lupus Erythematodes-Formen lassen sich direkt in der Haut spezifisch Nachweisen. Diesen Laboruntersuchungen dienen dem Nachweis und Dokumentation solcher (Auto-) Immunphänomene zur Diagnosestellung autoimmuner Hauterkrankungen.

Leitung:
Prof. Dr. med. Margitta Worm
PD Dr. med. Guido Heine


Labor für Venerologie

Als Venerologie bezeichnet man die Lehre der Geschlechtskrankheiten. Diese ist ein wesentlicher Bestandteil des Faches Dermatologie.

Die Diagnostik fußt neben der klinischen Untersuchung auf zellulären Untersuchungen von Ausstrichen und Blutuntersuchungen. Diese werden in Kooperation mit dem Labor Berlin an der Charité durchgeführt. Zusätzlich ist es auch möglich, an Ausstrichen sowie Hautproben andere Infektionskrankheiten wie z.B. Herpes simplex, Windpocken, Tuberkulose oder Leishmaniose nachzuweisen.

Leitung:
N.N.