Hauttumore

Am Hauttumorcentrum Charité (HTCC) an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie bietet sich Ihnen ein umfassendes Spektrum spezialisierter Hautkrebsdiagnostik sowie einer modernen, personalisierten Tumortherapie. Das HTCC bietet zahlreiche Diagnostik Sprechstunden, als auch Spezialsprechstunden für immunsupprimierte Patientinnen und Patienten an.

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Ihre Behandlung am Hauttumorcentrum Charité (HTCC)

Das Hauttumorcentrum Charité (HTCC) an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie unter der Leitung von Dr. med. Claas Ulrich und Dr. med. Felix Kiecker ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss dermatoonkologisch tätiger Ärzte und kooperierender Fachdisziplinen aus HNO, MKG, Chirurgie, Onkologie, Augenheilkunde, Radiologie und Nuklearmedizin.

Gemeinsames Ziel ist die Bereitstellung eines umfassenden Spektrums spezialisierter Hautkrebsdiagnostik sowie einer modernen, personalisierten Tumortherapie. Die konsequente Umsetzung der aktuellen Therapieleitlinien, Fallvorstellungen in den interdisziplinären Tumorkonferenzen des Charité Comprehensive Cancer Centres (CCCC) sowie die aktive Zusammenarbeit mit den kooperierenden Praxen und Kliniken in Stadt und Land sind dabei Voraussetzung der Arbeit.

Sprechstunden am HTCC

Das HTCC bietet zahlreiche Diagnostik Sprechstunden, als auch Spezialsprechstunden für immunsupprimierte Patientinnen und Patienten an.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Centrum gewährleisten patientenzentrierte, fachübergreifende Nachsorgeprogramme und können so gegebenenfalls auftretende Tumorrezidive und Zeittumoren frühzeitig diagnostizieren und behandeln. Alle medizinisch-therapeutischen Leistungen des Centrums werden durch die wertvolle Arbeit des engagierten Sozialdienstes, der Psychoonkologie, sowie der Patentenselbsthilfegruppe Hautkrebs unterstützt und komplettiert.

Schwerpunkte

  • Koordinierung der Früherkennung von Hauttumoren
  • Tumordiagnostik
  • Tumortherapie und Tumornachsorge
  • klinische und experimentelle Krebsforschung

Haut- Lymphknotensonographie, Feinnadelaspirationszytologie, Tumornachsorge

Leitung

Dr. med. Rolf Ulrich Reidel

Schwerpunkte

  • Früherkennung von Rezidiven oder Metastasen
  • Feinnadelpunktionen und zytologische Bewertung zur Früherkennung und Verifizierung suspekter Läsionen
  • perioperative Haut- und Drahtmarkierungen kutaner bis muskulärer Filiae Serom- und Hämatompunktionen
  • quantitative und qualitative Laboruntersuchungen (Lightcycler-PCR und Nested-PCR), die zum Nachweis von Melanomzellen in suspekten Lymphomknoten sowie zum Monitoring im peripheren Blut durchgeführt werden

Hochrisikomelanom-Sprechstunde

Leitung

Dr. med. Felix Kiecker

Schwerpunkte

  • Entwicklung von individuellen Behandlungskonzepten für Patienten in enger Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen, wie der Strahlentherapie, Chirurgie, HNO, Gynäkologie oder Neurologie
  • Kombination bekannter Tumortherapeutika und neuer Behandlungsverfahren für die Therapie 
  • effiziente Behandlung des fortgeschrittenen Melanoms und anderer metastasierender Hauttumoren (Merkelzellkarzinom, Kaposi-Sarkom)
  • vielfältige Kooperationen im Raum Berlin-Brandenburg stellen zudem eine lückenlose Versorgung der Melanompatienten sicher

    Lymphomsprechstunde

    Leitung:

    Dr. med. Rolf Ulrich Reidel

    Schwerpunkte

    • frühzeitige Diagnose kutaner Lymphome basierend auf körperlichem Untersuchungsbefund, feingeweblicher Befundung und Ausschluss einer Manifestation
    • Entscheidung und Einleitung einer entsprechenden Therapie.

    Hautlymphome (auch als kutane Lymphome bezeichnet) zählen zu der Gruppe der Non-Hodgkin-Lymphome. Sie entstehen durch Ansammlung entarteter Lymphozyten, einem bestimmten Typ weißer Abwehrzellen, in der Haut. Die Ursachen, die zur Entstehung der kutanen Lymphome führen, sind bisher noch unbekannt.

    Tumornachsorge-Sprechstunde (TUM)

    Leitung

    Dr. med. Claas Ulrich

    Schwerpunkte

    • Früherkennung von Rezidiven oder Metastasen

    • Erkennen von Zweittumoren

    • Unterstützung unserer Patienten bei der Bearbeitung von Anfragen der Krankenkassen und Versicherungen sowie bei Schwerbehindertenanträgen

    • Nachsorge gemäß den Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft und der Deutschen Krebsgesellschaft

    Spezialisiertes Behandlungsangebot

    Extrakorporale Photopherese (ECP)

    Leitung
    Dr. med. Rolf Ulrich Reidel

    Die Extrakorporale Photopherese (ECP) ist eine nebenwirkungsarme Behandlungsmethode, welche wir auf unserer Station 162 anbieten. Weiße Blutkörperchen werden dabei gesammelt, außerhalb des Körpers mit UVA-Licht bestrahlt, dem Patienten zurücktransfundiert und beeinflussen dadurch das Stoffwechselverhalten weiterer Immunzellen.

    Anwendung findet diese Methode bei Patienten mit

    • kutanem T-Zell-Lymphom (Mykosis fungoides, Sézary-Syndrom)
    • Abstoßungsreaktion nach einer Stammzelltransplantation (GvHD
    • Abstoßungsreaktion nach Organtransplantation
    • systemischer Sklerodermie und anderen sklerosierenden Hauterkrankungen
      schwerer atopischer Dermatitis

    Die Einweisung zur Behandlung findet über die Sprechstunden der Klinik statt.

    Offene Treffen und Vorträge

    Die Diagnose Hautkrebs wirft Fragen zum Umgang mit der Krankheit auf. Was kommt auf mich zu und wer kann mich unterstützen? Eine gute Hilfe bietet der monatliche Austausch in der unabhängigen Selbsthilfe Hautkrebs Berlin.

    Selbsthilfegruppe

    Hier beraten erfahrene Patientinnen und Patienten von Hautkrebs Betroffene und ihre Angehörigen. Daneben werden Experten-Vorträge zur Vorbeugung, Behandlung und anderen wichtigen Themen angeboten. Die Kooperation mit den ansässigen Dermatologinnen und Dermatologen ist eng.

    Offene Treffen und Vorträge 
    jeden 1. Dienstag im Monat  17.30 Uhr

    Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
    Luisenstr. 2
    10117 Berlin
    3. Etage, Raum 44